web analytics

Unser Ansatz

 

Verbesserte Werkzeuge und die Erforschung der Zerspanung erhöhen laufend die Wirtschaftlichkeit des Prozesses.

Der Schwerpunkt der Entwicklungen liegt bei der Optimierung der Geometrie des Werkzeuges und beim Einsatz neuer bzw. bei der Beschichtung gängiger Schneidstoffe.

Diese Ansätze sind meist mit erheblichen zusätzlichen Kosten verbunden und bringen für sich genommen nur einen geringen Wettbewerbsvorteil für die Produzenten.

In dieser Arbeit geht man vom „State of the Art“ der am Markt angebotenen Werkzeuge aus und konzentriert sich auf die Optimierung des Zerspanungsprozesses.

Es wird vermutet, dass mit den bereits entwickelten Werkzeugen durchaus bessere Kennwerte in Bezug auf Verschleiß und Produktivität möglich sind als in der heutigen Praxis üblich, d.h. die Wirtschaftlichkeit des Prozesses lässt sich wesentlich verbessern auf Basis grundlegender Untersuchungen der Schnittparameter.

Das Ziel ist eine Alternative zu aufwendigen Beschichtungs- oder Material-entwicklungen zu finden.

Die wirtschaftliche Bedeutung einer kontinuierlichen Produktivitätssteigerung des Zerspanungsprozesses ist leicht ersichtlich, wenn man bedenkt, dass die zerspanende Fertigung nach wie vor den Löwenanteil der industriellen Herstellung abdeckt.

Entwicklungsaktivitäten und Innovationen auf dem Gebiet dieser Fertigungstechnik werden einen großen Anteil daran haben, die Wettbewerbsfähigkeit der industriellen Produktion auch in Zukunft in Hochlohn-Wirtschaftsräumen zu sichern.

 

 

 

 

Abstract

In der Zerspanungstechnik erfolgt die Ermittlung der Schnittdaten weitestgehend empirisch. Theoretische Modelle haben bisher wenig praktischen Nutzen gebracht. Die Komplexität des Zerspanungsprozesses verhinderte die erfolgreiche Ableitung der Schnittdaten aus den Ergebnissen von gängigen Modellrechnungen. 

In der vorliegenden Arbeit, die in Rahmen einer Studie der FH Oberösterreich durchgeführt wurde, wird eine neuartige theoretische Methode präsentiert, die es erlaubt den Zerspanungs-prozess praxisnahe zu beschreiben und daraus die optimalen Schnittparameter zu berechnen. 

Zerspanungsversuche an C45E mit Fräswerkzeugen zeigten das nutzbringende Zusammenspiel von theoretischen Berechnungen und optimaler Zerspanungspraxis. Es gelang nachzuweisen, dass die aus dem Modell abgeleiteten Schnittparameter den Verschleiß der Werkzeuge wesentlich reduzieren und die kalkulatorischen Kosten der Bearbeitung um bis zu 71% absenken. 

NEUIGKEITEN UND PUBLIKATIONEN:

Produktivitätsfortschritt in der Zerspanungstechnik durch fortschrittliche theoretische Methoden im Rahmen einer Studie der FH Oberösterreich belegt.